Erfolgreicher Start für das Team vom Bodensee – Daniel Geismayr und Ben Zwiehoff beenden die erste Etappe auf dem 3. Platz und sichern sich eine gute Ausgangsposition für die kommenden 4 Etappen. Das Damenteam mit Stefanie Dohrn und Gastfahrerin Elisabeth Brandau kommen auf Platz 5 ins Ziel.

Bei bewölktem Himmel und leichtem Regen startete heute die erste Etappe zur Swiss Epic 2020 in Laax / Schweiz. Die gesamte Weltspitze gab sich ein Stelldichein in der Schweiz und das Rennen ist somit erstklassig besetzt. Mit Daniel Geismayr und Ben Zwiehoff sowie Stefanie Dohrn und Elisabeth Brandau stellt sich das Team Centurion-Vaude den weltbesten Teams.

Nach einem neutralisierten Start ging es gleich zur Sache und bereits am ersten Anstieg attackierte das Duo Geismayr / Zwiehoff und sicherten sich am Crap Madegn die erste Bergwertung vor dem mehrfachen Weltmeister Nino Schurter und Teamkollege Lars Forster. In der darauffolgenden, mehr als 25 km langen Abfahrt nutze der Weltmeister seinen Heimvorteil und setzte sich mit rund 2 Minuten Vorsprung ab, gefolgt vom italienischen Team Trek-Pirelli mit Fabian Rabensteiner und Samuele Porro.

Mit einer beherzten Aufholjagd auf den letzten 15 Kilometern konnten Geismayr/ Zwiehoff nochmals etwas aufschließen und beendeten die erste Etappe mit einem herausragenden 3 Platz sowie einem Rückstand von nur 1:25 auf die Tagessieger vom Team SCOTT-SRAM. Den 2. Platz sicherte sich das erfahrene Team Trek-Pirelli mit nur 6 Sekunden Vorsprung. Welch großartige Leistung unsere Elite-Team zeigt wird deutlich, wenn man auf die nachfolgenden Platzierungen schaut. Mit einem Abstand von 6 Minuten folgte auf Platz 4 das Team Bulls.

„Wir wollten heute noch nicht zu viel in den Abfahrten riskieren aber am Berg unsere Vorteile nutzen und das Tempo vorgeben, denn uns war klar, dass wir in der langen Downhillpassage Zeit auf Schurter und Forster verlieren werden“ berichten Geismayr und Zwiehoff, sichtlich zufrieden mit der Platzierung.

Das Damenteam startete ebenfalls sehr stark und zeigte ihr Können in den lagen Anstiegen. Bis zum höchsten Punkt der Etappe auf 2456 Meter lagen sie mit rund 1 Minute in Führung.  Verfolgt von den starken Teams um die Weltmeisterin und Cape Epic Siegerin Annika Langvad. „Beim langen und technisch anspruchsvollen Downhill fuhren wir besonnen, denn die Passagen waren sehr rutschig und das Rennen geht noch lange. Ein Sturz könnte schnell das „Aus“ bedeuten“ schildert Stefanie Dohrn den Rennverlauf. „Wir haben gut harmoniert und ich bin sicher, dass wir in den kommenden Tagen gut mithalten können“, so Elisabeth Brandau.  Mit rund 5 Minuten Rückstand auf Platz 2 ist der Rennverlauf noch offen und bei einem Etappenrennen sind auch 13 Minuten auf die Führenden noch keine Vorentscheidung.

Noch weitere 4 Etappen mit 260 km und 9500 hm warten auf die Teilnehmer, bevor am Samstag in Davos der Sieger feststeht.