Nachdem unser Neuzugang Ben Zwiehoff bereits in südlichen Gefilden auf Lanzarote die Rennsaison eröffnet hatte, folgten nur eine Woche später Jochen Käß und Philip Handl – und zwar auch in Spanien, allerdings auf dem Festland. Die beiden waren beim 4-tägigen Costa Blanca Bike Race am Start.

 

Wie es den beiden hierbei ergangen ist, könnt Ihr im Folgenden nachlesen:

 

Tag 1:

Die Startphase war extrem hektisch, da der Boden durch starke Unwetter in der Vorwoche sehr ruppig geworden war und es beim Start auch wie immer gleich richtig schnell zur Sache ging. Die Strecke ähnelte einem Cross-Country Kurs mit richtig technischen Abfahrten und kniffligen, steilen Anstiegen. Philip fühlte sich noch wie im „Winterschlaf“ und hatte mit den hohen Intensitäten anfangs noch Probleme, Jochen hatte aber schon richtig Druck auf dem Pedal. Am Ende von Tag eins stad Rang 20 für die beiden zu Buche.

Tag 2:

Timetrial mit 17km und 700hm. Jochen gab das Tempo vor, während Philip versuchte dranzubleiben und zu überleben. Teil der Rennstrecke war auch de steilste Straße Europas mit ungluablichen 60% Steigung. Tag 2 beendeten die beiden auf Rang 18 in einem sehr dichten Feld.

Tag 3:

Am Start des dritten Tages fühlte Philip sich schon deutlich besser, so langsam kam der Rennrhythmus zurück. Unser Duo lag die meiste Zeit der Etappe solide in den Top20, bis ein Plattfuß zu einer ungewollten Pause führte. Nach kurzer Reparatur drehten Jochen und Philip den Gashahn nochmals kräftig auf und beendeten die vorletzte Etappe auf Rang 21.

Tag 4:

Die erste halbe Stunde waren Jochen und Philip fast ganz vorne mit dabe!. Dann „explodierte“ Philip förmlich, er musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, aber Jochen konnte ihn gut unterstützen und im Team schafften sie es noch auf den 19. Tagesrang, was zugleich auch den 18. Gesamtrang bedeutete.

Fazit:

Jochen ist nach seiner Verletzung vom letzten Jahr fast wieder der „Alte“ und konnte unglaublich viel Rennerfahrung an Philip weiter geben, indem er ihm gezeigt hat, worauf es im Rennen ankommt. So funktioniert Teamgeist – ein klasse Saisonstart auch für diese beiden CENTURION VAUDE Sportler!