Mit einer fulminanten Solo-Fahrt zum Tagessieg beendet Daniel Geismayr gestern das dreitägige Etappenrennen im Engadin.

 

Die drei Renntage beim Engadin Bike Giro kamen einer Achterbahnfahrt gleich. Einem sehr erfolgreichen Auftrakt am Freitag mit den Plätzen 2 (Stephanie Dohrn) und 3 (Daniel Geismayr), folgte am zweiten Renntag das Defekt-Fiasko. Daniel Geismayr hatte mit der Technik seiner verstellbaren Sattelstütze zu kämpfen, welche ihm leider einen Strich durch die Rechnung in Sachen Gesamtwertung machte. Und Stephanie Dohrn stürzte so unglücklich auf ihre Schaltung, dass ein Weiterfahren für diese Etappe gestrichen war. Glücklicherweise blieb Stepahnie bei dem Sturz unverletzt, sodass sie das Rennen an Tag drei immerhin als sogenannter „Outcast“ – also außerhalb der Wertung – fortsetzen konnte.

Gestern, am dritten und letzten Renntag, wendete sich dann glücklicherweise das Blatt wieder zu Gunsten der Equipe CENTURION VAUDE. Mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch über die technischen Unzulänglichkeiten tags zuvor, machte Daniel Geismayr von Beginn an ordentlich Druck, sodass er alle Kontrahenten abschütteln und einem eindrucksvollen Tagessieg entgegen fahren konnte. In der Gesamtwertung reichte es somit noch für den 15. Platz.

Die große Konstante aus Sicht von CENTURION VAUDE war an diesen Tagen im Engadin Team YoungGun Philip Handl. Über alle drei Etappen hinweg zeigte er eine starke und zugleich unaufgeregte Leistung, welche in der Endabrechnung mit Platz 14 belohnt werden sollte. Somit erreichte Philip das beste Ergebnis des Teams und kann dadurch sicherlich viel Motivation für das anstehende Training und kommende Wettlämpfe tanken.

Stephanie Dohrn fuhr am letzten Tag nochmals als Siebte unter die besten Zehn bei den Damen und Vinzent Dorn beendete das Rennen als 28.