Was gestern bei schönstem Sommerwetter im Engadin gestartet war, verkehrte sich heute ins schiere Gegenteil. Der Sonne folgte Dauerregen und dem gelungenen Auftakt folgte eine Pechsträhne.

Von allem Malheur unberührt blieb einzig Philip Handl. Der YoungGun aus Tirol konnte nahtlos an seine starke Leistung der ersten Etappe anknüpfen und finishte nach 71,2 km und 2.545 hm auf dem 13. Platz. Somit behauptet er sich in einem sehr stark besetzten Starterfeld in den Top 15.

Vom Pech verfolgt waren Steffi Dohrn und Daniel Geismayr. Steffi stürzte unglücklich auf ihre Schaltung. Diese wurde dabei ermaßen in Mitleidenschaft gezogen, dass ein Weiterfahren leider nicht möglich war. So steht die gestrige Tageszweite heute mit einem DNF (did not finish) in den Büchern.

Auch Daniel Geismayr musste heute lernen, wie arg man durch einen technischen Defekt zurück geworfen wird. Bei ihm „zickte“ die verstellbare Sattelstütze. Trotz der beherzten Hilfe seines Teamkollegen Vinzent Dorn, summierte sich der Zeitrückstand auf einige Minuten, sodass nun leider eine gute Platzierung im Gesamtklassement in weite Ferne gerückt ist.

photo credits: egoporomotion / Armin Küstenbrück