Das alt bekannte Sprichwort „Not macht erfinderisch“ trifft in der aktuellen Situation sicherlich auf viele Bereiche des Lebens zu – so auch auf den Mountainbike Rennsport. Und da seit Februar keine Rennen mehr stattfinden können, hat der Bund Deutscher Radfahrer Mitte April kurzerhand eine digitale Rennserie ins Leben gerufen, bei welcher für das Team CENTURION VAUDE Ben Zwiehoff im Wohnzimmer schwitzt.

Zwei Teilnahmen Anlauf brauchte es für Ben Zwiehoff, um schließlich bei der dritten Austragung der German Cycling Academy Liga aufs Podium zu fahren. Am vergangenen Samstag stand mit der „Alpe de Zwift“ ein virtuelles Bergzeitfahren auf dem Programm. Ganz nach dem Geschmack des Essener Radprofis ging es hier nach ein paar flachen Kilometern des „Einrollens“ gehörig am Berg zur Sache. Nach dem weltberühmten Vorbild aus der realen Welt, nämlich dem aus der Tour de France bekannten Anstieg nach Alpe d’Huez, jagten rund 450 Lizenzfahrer virtuell den Berg hinauf.

Relativ schnell hatte sich eine Spitzengruppe gebildet, der auch Ben Zwiehoff angehörte. Letzten Endes musste er sich nur einem Fahrer geschlagen geben und finishte – mit einer durchschnittlichen Leistung von 6 Watt/ kg – auf einem starken zweiten Platz.

„Nachdem dies schon mein zweiter zweiter Platz in dieser Rennsaison ist, bin ich nun heiß auf einen Sieg“, so der 2020er Team-Neuzugang.

Die nächste Chance dafür gibt es bereits am Samstag, den 9. Mai.

Näheres dazu unter: https://www.germancyclingacademy.de/gca-liga/